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Es brutzelt mächtig

Alfred Biolek Quelle: ntv.de Kochen ist eines der liebsten Hobbys der Deutschen und vielen anderen Menschen auf dieser Welt. Kochsendungen sind nichts Neues, denn die gibt es seit vielen Jahren schon. Was eine Erscheinung der letzten Dekade ist, ist dass die Starköche zu Pop-Idolen geworden sind und riesige Fangemeinschaften haben. Auch hat sich das Format der Sendungen geändert. Stand der Koch früher meistens alleine oder mit Begleitung vor der Kamera und bereitete etwas vor den Augen der Nation zu, so kleiden sie heute eher die Rolle der Jury und lassen andere kochen in Form eines Wettkampfes. Andere hingegen reisen um die Welt und bringen uns kulinarisches aus fernen Ländern auf den Bildschirm. Natürlich ist die klassische Kochsendung nicht ausgestorben, die gibt es immer noch und erfreut sich großer Beliebtheit. Ob die Starköche mit ihrem vollen Terminkalender Zeit finden sich die Pausen in einem sicheren Online Casino zu vertreiben, ist leider nicht überliefert. Aber ein Spielautomat mit einem Kochthema wäre schon etwas Interessantes. Hier eine kleine Auswahl bekannter und beliebter Starköche.

Alfred Biolek

Alfred Biolek ist, wenn man es so will, das Urgestein des deutschen Fernsehens in Sachen Kochsendung und nicht nur. Der promovierte Jurist ging schon 1963 zum ZDF, wo er als Justitiar in der Rechtsabteilung arbeitete. Später wechselte er vor der Kamera, weil es ihm mehr Spaß machte. Er arbeitete nunmehr als Moderator in verschiedenen Sendungen und erstellte diverse Fernsehkonzepte. Eines davon ist die beliebte Kochsendung „alfredissimo!“ gewesen. Sie lief von 1994 bis 2007. In der etwa halbstündigen Koch-Show kochte er meistens mit Prominenten, wie z.B. Marianne Sägebrecht (erste Sendung), Henry Maske, Hans Meiser oder Alice Schwarzer (letzte Sendung). Heute schaut der 85-jährige auf ein bewegtes Leben zurück.

Eckart Witzigmann

Eckart Witzigmann Quelle: sternefresser.de Eckart Witzigmann ist einer der vier Jahrhundertköche auf der Welt. Er ist und bleibt einer der Spitzenköche nicht nur hierzulande, sondern auch weltweit. Schon in den 1970ern etablierte er die französische Küchen Nouvelle Cuisine bei uns und entwickelte sie weiter. In München betrieb er zwischen 1978 und 1995 das Nobelrestaurant „Aubergine“, das als erstes deutsches Restaurant vom Guide Michelin mit 3 Sternen ausgezeichnet wurde. Leider musste er das Lokal wegen Kokainbesitzes schließen und somit waren auch die Sterne futsch. Nach einer 2-jährigen Haftstrafe auf Bewährung versuchte er mit verschiedenen Konzepten ein Comeback. Eines davon war das Witzigmann-Palazzo und das Anschlussprojekt Witzigmann-Roncalli-Bajazzo. 2019 trat er als Juror in der Sendung Top Chef bei Sat. 1 auf und begeistert die Massen.

Alfons Schuhbeck

Alfons Schuhbeck Quelle: tz.de Alfons Schuhbeck, geborener Karg, absolvierte eine Ausbildung zum Fernmeldetechniker, ehe er mit dem Kochen anfing. Die ersten Versuche unternahm er in der Feldküche beim Militär. Später lernte er den Gastwirt Sebastian Schuhbeck kennen, der ihn adoptierte und ihm sein Imperium vererbte. Schuhbeck arbeitete auch als Koch in Witzigmanns „Aubergine“, dass er später übernahm. Nach vielen Stationen auf der Welt, blieb er in München und wurde Unternehmer. So besitzt er mehrere Unternehmen Am Platzl mitten in München und erhielt für das Lokal Südtiroler Stuben einen Stern. Auch er erreichte mit zahlreichen Kochsendungen große Popularität.

Horst Lichter

Horst Lichter Quelle: t-online.de Horst Lichter, der Mann mit dem exzentrischen Schnurrbart ist einer der Starköche im deutschsprachigen Raum. Zunächst machte das WDR eine Sendung über Lichters „Oldiethek“ und später trat er in Johannes B. Kerners Kochsendung regelmäßig auf. Auch in der Nachfolgesendung „Lanz kocht!“ war er öfter dabei. Von 2006 bis 2017 erlangte er mit „Lafer! Lichter! Lecker!“ Prominentenstatus. Er arbeitete und arbeitet immer noch an verschiedenen Projekten und hat auch 2009 die Auszeichnung Bart des Jahres erhalten.

Johann Lafer

Johann Lafer Quelle: 1.bp.blogspot.com Der Österreicher Johann Lafer ist Fernsehkoch, Koch, Sachbuchautor und Unternehmer und wurde durch Sendungen wie „Genießen auf gut Deutsch“, „Himmel un Erd“ und „Lafer! Lichter! Lecker!“ einem breiten Publikum bekannt. Lafer wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen in Deutschland und Österreich ausgezeichnet, wie „Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ 2010 und bekam zwei Sterne für sein Restaurant.

Tim Mälzer

Tim Mälzer Quelle: promiflash.de Tim Mälzer absolvierte im Hamburger InterContinental Hotel seine Ausbildung zum Koch und arbeitete dann im In- und Ausland, wo er reichlich Erfahrung sammelte. An einer seiner Stationen, im Neal Street Restaurant, arbeitete er mit dem damals noch unbekannten Jamie Oliver zusammen. Mälzer wurde als Kochbuchautor und Fernsehkoch bekannt. Er moderierte die Sendung „Schmeckt nicht, gibt’s nicht!“ auf Vox, für die er auch für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde. Seit 2016 moderiert er „Kitchen Impossible“ und bekam den Deutschen Fernsehpreis 2017 dafür.

Sarah Wiener

Sarah Wiener Quelle: bstatic.de Die deutsch-österreichische Köchin ist u.a. auch Unternehmerin, Autorin und Politikerin. Bei der Europawahl 2019 wurde sie für die österreichischen Grünen zur Abgeordneten gewählt. Sarah Wiener besitzt weder einen Schul- noch einen Ausbildungsabschluss und kam über Umwege zum Kochen. 1991 und 1992 wurde sie sogar Berliner Stadtmeisterin im Vollkontakt-Taekwondo. Einem Millionenpublikum wurde sie erst 2004 bekannt, als sie in der ARD-Doku-Soap – 1900 – Leben im Gutshaus auftrat. Später trat sie auch bei Johannes B. Kerner und in vielen anderen Produktionen auf. Wiener bekam auch zahlreiche Auszeichnungen, wie „Feinschmeckerin des Jahres“ 2012.   Falls Sie sich für das Essen interessieren, dass die Starköche zubereiten, könnten Sie auch das hier mögen
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