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Ein Patent von Apple soll Blinde unterstützen

Ein Patent von Apple soll Blinde unterstützen Quelle: Apple/USPTO Blinde Menschen haben aufgrund ihrer Beeinträchtigung im Alltag einige Herausforderungen zu meistern. Allerdings hat die Forschung in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr technische Errungenschaften hervorgebracht, die ihnen das Leben leichter machen. Das hat zum Beispiel dazu geführt, dass sie online Casino Spiele spielen können, ohne dabei auf Hilfe angewiesen zu sein. Einen großen Fortschritt in diesem Bereich versprechen die sogenannten Wearables, also Kleidungsstücke, in die winzige technische Komponenten eingearbeitet sind. So hat sich beispielsweise Apple gerade das Patent an einer Jacke gesichert, die blinden Menschen das Leben vereinfachen soll.

Ständige Aufzeichnung der Umgebung

Laut einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO vom April 2012 sind weltweit rund 285 Millionen Menschen sehbehindert. Etwa 39 Millionen von ihnen sind nicht in der Lage, überhaupt etwas zu sehen. Ihnen könnte eine Erfindung von großem Nutzen sein, die Apple vor Kurzem zum Patent angemeldet hat. Es handelt sich um eine Jacke, die mit allerhand Technik ausgestattet ist und unter dem Titel „Guidance Device for the Sensory Impaired“ (zu Deutsch: „Gerät zur Führung sensorisch eingeschränkter Personen“) beim US-Patentamt eingereicht wurde. Das Kleidungsstück wurde so konzipiert, dass es sowohl Menschen mit einer Sehbehinderung als auch solche mit eingeschränkten Hör- und Sprechfähigkeiten unterstützt. Die Jacke ist kabellos mit einem Gerät verbunden, das der Träger in der Hand hält. Dieser zylinderförmige Gegenstand hat eine taktile Oberfläche und ist an beiden Enden mit Kameras ausgestattet. Wenn die blinde Person das Gerät bewegt, erfassen die Kameras die Umgebung. Auf Basis der gesammelten Daten wird ein dreidimensionales Modell angefertigt, in dem sämtliche Objekte in der Umgebung erfasst werden. Befinden sich bewegliche Objekte darunter, wird ermittelt, wie schnell und wie hoch sie sind. So kann das System beispielsweise erkennen, ob sich ein Auto, ein Fahrrad oder ein Hund nähert. Die gewonnenen Informationen werden dann in Signale übersetzt, die sowohl an den Gegenstand in der Hand als auch an die Jacke gesendet werden.

Praktischer Nutzen

Weitere Anwendungsmöglichkeiten Quelle: Apple/USPTO In den Rückenteil der Jacke ist ein spezieller Stoff integriert, der in der Lage ist, per Vibration Signale abzugeben. Was genau diese Signale im Alltag auslösen kann, hat Apple in den Patentunterlagen nicht spezifiziert. Es ist allerdings denkbar, dass etwa die Richtung angezeigt wird, in die der Träger gehen soll, um einem Hindernis auszuweichen. Auch wenn die Ampel, an der die Person wartet, auf Grün schaltet, könnte eine Vibration ausgelöst werden. Zusätzlich ist die Jacke selbst mit einer Kamera ausgestattet, die die Umgebung registriert. Sie dient der permanenten Überwachung der unmittelbaren Umgebung des Trägers.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

In das zylinderförmige Gerät, das die Person in ihrer Hand hält, sind außerdem Lautsprecher, ein Mikrofon und diverse Sensoren eingebaut. Dank diesen sind auch andere Anwendungsmöglichkeiten denkbar. So können die gesammelten Informationen zum Beispiel in Geräusche übersetzt werden. Außerdem kann der Träger über das Gerät mit anderen Menschen kommunizieren. Apple plant zudem, die smarte Jacke in den existierenden Kosmos von Geräten einzubinden, die das Unternehmen herstellt. Das iPhone, das iPad und die Apple Watch können also eventuell auch für die Navigation genutzt werden. Hat sich der Träger etwa verlaufen, kann das Bild der Kamera an der Jacke an das iPhone einer Vertrauensperson geschickt werden. Diese kann dann dafür sorgen, dass dem orientierungslosen Menschen geholfen wird.


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