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Pferdewetten: Auf die Plätze, wiehern, los!

Bei Pferderennen ist viel Geld zu holen. Quelle: Pixabay Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde. Das wussten schon Winnetou und Old Shatterhand. Auch Attila der Hunnenkönig hat den wiehernden Vierbeinern viel zu verdanken. Dabei muss man nicht einmal selbst reiten, um von den edlen Tieren zu profitieren. Die Rede ist von Pferderennen, besser gesagt: Pferdewetten! Wer schon einmal einem solchen Rennen beigewohnt hat, wird die Atmosphäre dort nicht so schnell vergessen. Wer den richtigen Riecher hat, darf anschließend mit einem satten Gewinn nach Hause gehen. Die Tiere deshalb als wiehernde Roulettekugeln zu bezeichnen, wäre sicherlich respektlos. Nichtsdestotrotz kann ein Besuch auf der Rennbahn eine schöne Abwechslung zum Spielen im Online-Casino sein. Deshalb wollen wir an dieser Stelle einen Blick auf eine Reihe der spannendsten Pferdewetten (und deren Ergebnisse) werfen. Bühne frei!

50 Pfund machten ihn zum Millionär

Es gibt diese glorreichen Momente, die das ganze Leben verändern. Im Fall von Connor Murphy war es die Entscheidung, 50 britische Pfund auf die Pferde seines Chefs zu setzen. Der Maximalgewinn betrug 1,2 Millionen Pfund. Umgerechnet sind dies fast 1,4 Millionen Euro. Murphy gelang das Unglaubliche: Er gewann den vollen Betrag! Was sein Chef davon hielt, ist nicht bekannt. Fest steht, dass Murphy das Geld nutzte, um sich all seine Träume zu verwirklichen. Sein Chef musste danach einen anderen Mitarbeiter suchen.

Saratoga und die Folgen

In Saratoga finden jeden Sommer Pferderennen statt. Zu den Höhepunkten zählen die sogenannten Pick Five. Dabei haben Bieter die Möglichkeit, die Gewinner von fünf Rennen an einem Tag auszuwählen. Jetzt ist es schon nicht einfach, bei einem Rennen richtigzuliegen. Dennoch gibt es immer wieder Mutige, die es riskieren. 2015 setzte ein Bieter einen halben US-Dollar. Er lag goldrichtig: Alle fünf Rennen endeten so, wie er es vorhergesehen hatte. Noch besser: Er war der Einzige, der richtig gesetzt hatte. Er verließ den Platz mit einer halben Million Dollar in der Tasche. Man muss nicht groß bieten, um reich zu werden.

Harte Quote, hoher Sieg

2008 gelang einem Bieter ein erstaunlicher Clou: Er setzte einen winzigen Geldbetrag in der Hoffnung auf massive Gewinnchancen. Die Quote betrug 2.000.000:1. Auch ihm war das Glück hold: Er gewann eine Million Pfund und ging mit seinem Sieg in die Geschichte des Wettsports ein. Quelle: Pixabay

Sieben auf einen Streich

Das tapfere Schneiderlein erschlug sieben Fliegen mit einem Streich. Heute betrachten wir dieses Märchen mit einer gewissen Verwunderung. Sieben Fliegen erschlagen und zur Legende werden? Da hat Chuck Norris ganz andere Dinge gedreht! Aber auch Frankie Dettori hat das Schneiderlein übertroffen: Der italienische Jockey gewann sieben Pferderennen an einem Tag! Für Dettori war das Grund genug, eine Statue zu seinen Ehren errichten zu lassen. Weniger öffentlichkeitswirksam ist die Geschichte von einem Fan, der an Dettori glaubte. Er setzte 59 Pfund auf alle sieben Siege und ging mit 550.000 Pfund nach Hause! Ob er auch eine Statue bauen ließ, ist nicht bekannt. Immerhin hatte sich seine Bewunderung für den Jockey in jeder Hinsicht gelohnt. Da soll noch einer sagen, Fans haben nichts von den Erfolgen ihrer Idole!

Magie und Pferdewetten

Es heißt, dass Pferde im Traum das Glück repräsentieren. Überhaupt gibt es eine Menge Mythen und Legenden rund um die Tiere. Ein Anhänger der magischen Künste wollte sein Talent nutzen, um eine Pferdewette zu gewinnen. Sein Mantra dabei war: „Ich will das Turnier gewinnen.“ Dann ging er zur Rennbahn, um das Ergebnis seiner Bemühungen einzustreichen. Zu seiner Überraschung kam alles anders: Das Pferd, auf das er gesetzt hatte, verlor. Dafür erhielt er einen Trostpreis: eine Flasche Rasierwasser mit dem Namen „Turnier“. Sein Wunsch war in Erfüllung gegangen, wenn auch anders, als er es gehofft hatte.


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