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Faltbare Handys sind trendy

Samsung Galaxy Fold Quelle: i.ytimg.com Schaut man auf die Geschichte des Handys, merkt man schnell, dass es etwa alle 10 Jahre einen Wandel gibt. Von den riesigen und schweren Knochen Anfang bis Mitte der 1990er, mit denen man außer telefonieren, fast nichts anderes mit den teuren Dingern machen konnte, wurden die Mobiltelefone um die Jahrtausendwende ihren Namen gerecht, als Nokia, der damalige Gigant unter den Handyherstellern, immer kleinere und feinere Geräte auf dem Markt brachte. Einige Jahre später waren die Displays nicht mehr grün-schwarz, sondern bunt, die Geräte wurden WAP-fähig und somit konnte man im Internet surfen. Mit dem iPhone kam das echte Internet aufs Handy und die Tastatur verschwand. Jetzt konnte man endlich von unterwegs aus im sicheren Online-Casino Spielautomaten Online spielen, E-Mails schreiben und sehr viele andere Sachen, wie Videotelefonie, machen. Das Handy wurde somit zum Mini-Computer. Nochmal zehn Jahre später und den immer größer werdenden Displays, ist die Zeit reif nach einer neuen Innovation. Die Geräte haben eine Größe erreicht, die es schwer macht sie in der Hosentasche zu verstauen. Deswegen suchen die Hersteller nach neuen Möglichkeiten und bedienen sich dabei an alte Formate die mit neuester Technologie versehen werden. Der neueste Trend heißt faltbares Display und macht aus einem Handy ein Tablet.

Der steinige Weg von Samsung

Der Technologieriese Samsung, der gleichzeitig einer der größten Hersteller von Mobiltelefonen ist, hat lange an einem Handy mit faltbarem Display gearbeitet und es endlich geschafft. Lange Zeit wurde darüber spekuliert, wie es denn aussehen, wie es denn funktionieren würde, wann es auf dem Markt käme und zu welchem Preis. Eigentlich hätte das Samsung Galaxy Fold Anfang 2019 auf dem Markt kommen sollen, aber der Start verzögerte sich um ein paar Monate. Dann berichteten viele Tester auf der ganzen Welt, dass es Probleme mit den Displays gab und posteten Fotos auf denen man Risse sehen konnte. So verzögerte sich die Markteinführung immer mehr. Jetzt ist es endlich da, das Klapphandy Samsung Galaxy Fold mit faltbarem Display – zu einem Preis der es in sich hat: 2.100 (T)Euro!

Was man dafür bekommt

Wem es jetzt nicht vom Hocker geschmissen hat und bereit ist weiterzulesen, der wird sich über den happigen Preis wundern und die iPhones als Schnäppchen betrachten. Qualität und Innovation haben nun mal ihren Preis. Das Samsung Galaxy Fold kommt mit einem 512 GB Speicher, 7,3 Zoll (18,81 cm) Dynamic AMOLED Display, 5G-Technologie, 12 GB RAM, 6 Kameras mit bis zu 16 MP, Doppelakku mit 4.235 mAh Leistung, es lässt sich induktiv aufladen und kann selbst andere Geräte auf diese Weise aufladen. So kann man z.B. seine Kopfhörer mit dem Handy aufladen, wenn denen der Saft ausgeht. Mehr Infos zum Galaxy Fold gibt es auf der offiziellen Samsung Webseite.

Vor- und Nachteile von faltbaren Handys

Klapphandys sind keine neue Erfindung, die gab es schon vor über 20 Jahren. Damals brachte der schwedische Hersteller Ericsson bunte Klapphandys mit Minidisplay zum Anzeigen der Telefonnummer, auf dem Markt, die zum absoluten Renner wurden. Mitte der Nullerjahre demonstrierte Motorolla die Praktikabilität der Klapphandys mit dem RAZR und stattete ein Nachfolgemodell sogar mit zwei Bildschirmen aus, einen innen, einen außen. Die heutigen Klapphandys mit faltbarem Display sind viel größer und spielen technisch in einer anderen Liga. Die Vorteile liegen im wörtlichen Sinne auf der Hand. Mit dem aufklappbaren Display, hat man kein Handy mehr vor sich, sondern ein Tablet. Somit wird das Tablet überflüssig. Auf dem großen Display lassen sich Karten studieren, Filme und Videos angucken, Bücher lesen und viele andere Sachen machen, für die ein herkömmliches Display zu klein ist und den Augen schadet. Die Nachteile sind die sehr hohen Preise, die, in den nächsten paar Jahren sinken sollen. Außerdem weiß noch keiner ob und wie strapazierfähig die Displays sind. Es kann gut möglich sein, dass die Bildschirme schneller kaputt gehen als bei normalen Handys. Und der IP-Schutz ist nicht derselbe wie bei herkömmlichen Smartphones. D.h. es gilt nicht der gleiche Wasser- und Staubresistenzschutz, weil die Faltdisplays empfindlicher als normale Displays sind. the highly innovative AMOLED screen on a smartphone from Royole signifies the future of smartphone tech Quelle: Royole Corporation

Was die Zukunft bringt

Die Chefs von Samsung sind der Meinung, dass die Handys in etwa fünf Jahren Geschichte sein werden. Wir werden anders als bisher telefonieren und Nachrichten verschicken. Ein neuer Trend scheint Richtung rollbarem Display zu gehen. Ein Unternehmen aus China hat so einen rollbaren Bildschirm entwickelt, der noch nicht auf einem Handy eingebaut worden ist. Auch soll es in Richtung Wearables gehen. Wir werden mit Sachen kommunizieren, die wir am Körper tragen und kein Handy mehr in der Hosentasche haben. Das alles hört sich ein wenig wie Zukunftsmusik an, könnte aber Wirklichkeit werden. Ideen dazu gibt es in zahlreichen Science-Fiction Filmen. Aber bis es soweit ist, können wir uns an folgende Modelle erfreuen: Huawei Mate X, TCL DragonHinge, Royole Flexpai, ZTE Axon M, Motorola RAZR, Modelle von Xiaomi, LG, Microsoft und ein faltbares iPhone von Apple sind im Gespräch. Interessieren Sie sich für Technologie? Dann könnte auch das hier interessant sein: https://de.royalvegascasino.com/blog/interessante-anwendungen-fuer-ki/


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