Registrieren

Fiat-Mitarbeiter wollen Cristiano Ronaldo nicht

Cristiano Ronaldo Juventus Quelle: Daily Post Nigeria Vor wenigen Wochen versetzte eine Meldung die gesamte Fußballwelt in Erstaunen. Cristiano Ronaldo, der möglicherweise beste Spieler seiner Generation, wechselt zur neuen Saison von Real Madrid zu Juventus Turin. Nicht nur der Fakt, dass Ronaldo dem spanischen Traditionsclub nach neun Jahren den Rücken kehrt, ist erstaunlich. Auch die Bereitschaft von Juventus Turin, für den immerhin schon 33 Jahre alten Spieler mehr als 100 Millionen Euro zu zahlen, sorgte für angeregte Diskussionen. Schließlich ist die Summe selbst im heutigen Fußballgeschäft enorm hoch, und man muss dafür weit mehr als 33 Mal den Jackpot gewinnen, wenn man im Casino online spielt. Dazu kommt, dass Cristiano Ronaldo rund 30 Millionen Euro Gehalt pro Jahr kassiert. Den Mitarbeitern des Autoherstellers Fiat, der eng mit Juventus Turin verbunden ist, gefällt es gar nicht, dass so viel Geld für einen einzelnen Spieler ausgegeben wird.

Enge Verbindung von Fiat und Juve

Andrea Agnelli ist seit Mai 2010 der Präsident von Juventus Turin. Damit folgte er einigen Mitgliedern seiner Familie nach, die seit den 1920er-Jahren die Geschicke des Vereins lenkten. Auch der Fiat-Konzern steht unter der Leitung der Familie Agnelli, nachdem Giovanni Agnelli senior im Jahr 1899 zu seinen Gründervätern gehörte. Somit ist eine enge Verbindung zwischen Fiat und Juventus Turin nicht von der Hand zu weisen. Diese Verknüpfung sorgt nun dafür, dass die Angestellten von Fiat über den Transfer von Cristiano Ronaldo aufgebracht sind. Schließlich müssen sie seit Jahren finanzielle Abstriche machen, um ihre Jobs zu behalten. Die Gewerkschaft, in der viele Arbeiter des Fiat-Werks im süditalienischen Melfi organisiert sind, hatte deshalb für Mitte Juli einen Streik anberaumt. Damit wollte sie gegen die Verpflichtung von Cristiano Ronaldo protestieren und die Führung von Fiat daran erinnern, dass sie nicht für das finanzielle Wohlergehen einer einzelnen Person sorgen soll, sondern für die berufliche Sicherheit von tausenden. Allerdings stellte sich dieser Streik als Eigentor heraus: Nur fünf der rund 1.700 Arbeiter nahmen daran teil. Vermutet wird, dass viele Fiat-Mitarbeiter Angst um ihren Job hatten und deshalb nicht an der Protestaktion teilnahmen. Fiat Quelle: car-brand-names.com

Wie Juventus das Geld für Ronaldo zurückbekommt

Viele Experten sehen in dem Transfer von Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin einen Schachzug, der sich für den italienischen Club finanziell lohnen wird. Denn auch wenn das „Gesamtpaket Ronaldo“ die Turiner fast 400 Millionen Euro kosten wird, haben sie zahlreiche Möglichkeiten, die Ausgaben für den Wechsel sowie das Gehalt des Spielers zu refinanzieren. So soll der Club innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntgabe des Transfers bereits mehr als eine halbe Million Ronaldo-Trikots verkauft haben. Sollte diese Zahl stimmen, hat Juventus allein mit dem Trikotverkauf am ersten Tag schon etwa 50 Millionen Euro eingenommen. Noch dazu wurden innerhalb von zwei Wochen alle 29.300 Dauerkarten für die Heimspiele der Turiner abgesetzt – und das, obwohl der Club die Preise gerade erst um 30 Prozent erhöht hat. Auch was das Marketing angeht, ist Ronaldo für Juve Gold wert: Die Follower-Zahlen in den sozialen Medien sind um Millionen gestiegen, seitdem der Wechsel des Portugiesen feststeht.

Ronaldos Ziele

In seiner Karriere hat Ronaldo so gut wie alles erreicht, was man erreichen kann: Fünfmal hat er mit Manchester United und Real Madrid die Champions League gewonnen, ebenso oft hat er mit beiden Clubs die nationale Meisterschaft geholt. Es gibt aber wohl ein Ziel, das ihn weiterhin ehrgeizig sein lässt: Bislang hat es nur ein Spieler geschafft, mit drei verschiedenen Vereinen die Champions League zu gewinnen: Clarence Seedorf, der die Königsklasse mit Ajax Amsterdam (1995), Real Madrid (1998) und dem AC Mailand (2003 und 2007) holte. Außerdem wird Ronaldo nicht abgeneigt sein, mit Juve den einen oder anderen italienischen Meistertitel zu feiern.
Social Swipe – wohltätige ... Smarte Ringe ...