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Handykameras sind auf dem Vormarsch (?)

Frau fotografiert mit Handy Quelle: Pixabay Die Entwicklung der traditionellen Kameraindustrie wird durch die Zugänglichkeit und den weit verbreiteten Einsatz von Handykameras „bedroht“. In ähnlicher Weise wurden traditionelle Casinos durch die wachsende Beliebtheit von Online Casinos beeinflusst. 2016 prognostizierte Statista, dass der Online-Glücksspielmarkt ein Volumen von 45,86 Milliarden Dollar haben würde, das bis 2018 auf 56,05 Milliarden Dollar anstieg. Online-Casino-Spiele haben im Laufe der Jahre an Popularität gewonnen, weil sie bequem sind und innovative Unterhaltung bieten. Was gut klingt, birgt wie so vieles Vorteile, wie mehr Komfort in vielen Situationen, hat aber auch schattigere Seiten. Zu den letzteren zählen die in vielen Bereichen weniger nötigen Arbeitsplätze, und das Verschwinden ganzer Berufe und Produktlinien. Manchmal kann allerdings durch Anpassungen be­stehen­der Produkte an die neuen Anforderungen gegen­gesteuert werden. Ein Beispiel für ein solches neues Produkt, das mehrere Aufgaben übernehmen kann, in großer Vielfalt erhältlich ist und aus den Leben der meisten Menschen heutzutage kaum noch wegzudenken ist, ist das Smartphone. Längst vergangen sind die Tage von Omas Telefon mit Hörer und Wählscheibe. Auch Münzfernsprecher und Telefonzellen sind ein seltener Anblick geworden. Handymasten und zahllose Smartphones in den verschiedensten Farben und Ausführungen sind jedoch allgegenwärtig. Und das moderne Handy ersetzt nicht nur Schritt für Schritt das traditionelle Telefon. Es ist vielmehr ein Computer im Miniformat, mit dem Sie telefonieren, Nachrichten schreiben, im Internet surfen, E-Mails abrufen, Videos anschauen, Ihr Online Casino besuchen, Musik hören und vieles mehr können. Eine wichtige und beliebte Funktion ist die Kamera des Handys.

Smartphones sorgen für Umbrüche

Zur Jahrtausendwende wurde geschätzt, dass die Menschheit 80 Milliarden Fotos gemacht hat. Drei Jahre später wurden daraus 660 Milliarden und nun wurden allein 2017 schon 1,2 Billionen Fotos gemacht. Wir machen heute mehr Fotos als je zuvor in der gesamten Menschheitsgeschichte – was bedeutet das für die zukünftige Entwicklung? Fotobegeisterte verließen sich jahrzentelang auf herkömmliche Kameras, die je nach Marke und Modell mehr oder weniger gute Ergebnisse lieferten. Auch hier gab es Neuerungen, man denke nur an den Farbfilm, der die schwarz-weiß-Fotografie weitgehend abgelöst hat. Man­cher erinnert sich vielleicht auch noch an die Polaroid-Sofortbildkameras. Und jahrelang waren die kleinen, handlichen Digitalkameras der letzte Schrei. Die Smartphones sorgen auch in diesem Segment für einen Umbruch.

Wer profitiert von Handy-Kameras?

Viele professionelle Fotografen lehnen den Wandel hin zu Handykameras ab. Denn wie kann ein simples Draufhalten und Abdrücken (vor allem ein qualitativ minderwertiges) an die Stelle einer modernen Spiegelreflexkamera mit einer Auswahl an Objektiven treten? Die Antwort ist einfach: Durch Geschwindigkeit und Mobilität. Während viel berechtigte Kritik an der Entwicklung der Handykameras geübt wurde, gibt es zum Beispiel für den Journalismus einen enormen Nutzen. Wir verfügen heute über ein weltweites Netzwerk von Kameraleuten, die in der Lage sind, aktuelle Ereignisse zu erfassen und brauchbare Fotos zu übertragen. Journalisten aber auch andere Fotografen profitieren bei der Nutzung ihrer Handykameras von Merkmalen wie diesen: Datennetz. Die Möglichkeit, „on demand“ zu veröffentlichen. Zuerst ist es oft wichtig, wenn es um Nachrichten geht, über die Fähigkeit zum Fotografieren und Veröffentlichen bei Twitter/Facebook zu verfügen. Durch die einfache Anbindung ans Internet und die Vielzahl von Applikationen ist das Smartphone einer Spiegelreflexkamera hier meilenweit voraus. Geo-Tagging. Fotos von mobilen Geräten werden direkt in der Kamera mit wichtigen Metadaten versehen. Sie benötigen keinen weiteren Adapter, der an Ihre Kamera angeschlossen ist. GPS-Daten sowie relevante Datumsinformationen werden automatisch erfasst. Dies erleichtert die Suche und das Entdecken neuer Bilder bei Interessenten. Die ortsbezogene Suche ist bereits vollständig in die Suchmaschinen von Google und Bing integriert. Überzeugende und optimierte Software. Fast jedes Top-Softwareunternehmen hat einige erstaunliche Angebote im App-Bereich, wie zum Beispiel Adobe Photoshop Express. Mit diesen voll funktionsfähigen Bearbeitungsanwendungen können Sie digitale Fotos sofort zuschneiden, anpassen, bearbeiten und reparieren. Updates. Es ist entscheidend, dass Journalisten, die aktuell berichten, auch tatsächlich Updates erhalten können. Das Echtzeit-Feedback von Diensten wie Twitter hilft dabei, Ereignisse zu dokumentieren, Storys zu finden und mit anderen zu interagieren. Hilfsanwendungen. Von Karten bis zu Wetterführern ist alles dabei. Wie ein moderner Fotograf ohne Smartphone fotografieren könnte, wird zur berechtigten Frage.

Und was ist mit den Normalverbrauchern?

Mit so vielen Menschen, die mit ihren Smartphones Fotos machen, ist ein Interesse an der Fotografie auch bei Menschen entstanden, die dies vorher vielleicht nicht in Betracht gezogen haben. Sie müssen nicht mehr viel Geld für Gerätschaften ausgeben. Alles, was Sie brauchen, ist Ihr Handy. Aber natürlich kaufen viele Menschen immer noch Kameras. Für Profifotografen aber auch Foto-Enthusiasten zählen immer die größeren Sensoren, hochwertigere Bilder, bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen und Vielseitigkeit der Objektive. Dies bedeutet, dass Ihr Handy möglicher­weise nicht Ihre Kamera ersetzt – aber der Unterschied in der Bildqualität zwischen einigen Spiegelreflexkameras und Smartphones ist gering genug, damit viele es einmal probieren wollen. Das Internet bietet zahlreiche detaillierte Vergleiche von Telefonen und Kameras, so dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Smartphones den Kameraherstellern ernsthaft Konkurrenz machen. Kamera auf dem Tisch Quelle: Pixabay

Ersetzt das Handy auch Profi-Kameras?

Es gibt eine anhaltende Debatte darüber, ob Smartphones jemals Spiegelreflexkameras ersetzen werden oder nicht. Viele denken nicht, aber andererseits, hätten wir jemals gedacht, dass einmal ein Mobilgerät unser Telefon auf dem Schreibtisch ersetzen würde? Niemand weiß es genau, aber es ist sicher etwas, das man in Zukunft beobachten sollte. Werden also Kamerahersteller angesichts des wachsenden Drucks zusammenbrechen oder müssen sie einfach innovativ sein und sich anpassen? Viele der subtilen Spezifikationen, die in unsere Kameras einfließen, sind heute alltäglich. Beispielsweise verfügen Spiegelreflexkameras in der Regel über integrierte WLAN- und GPS-Funktionen, was unserem Bedürfnis nach ständiger Konnektivität entgegenkommt. Benutzer können mit ihren Handys Aufnahmen fast sofort mit der ganzen Welt teilen. Es gibt auch viele Dinge, die unsere mobilen Geräte auch zu einem Kamerazubehör machen, wie TriggerTrap und andere Anwendungen, die für Fotografen sehr nützlich sein können.

Fazit: Sie haben die Wahl

Die gute Nachricht ist: Egal, ob Sie nun Journalist oder Profi-Fotograf sind, oder nur mal eben ihren Freunden online ein paar Bilder vom Hund oder der Geburtsfeier zeigen wollen, Sie werden mit Sicherheit die zu Ihnen passende Kamera finden. Argumente für oder gegen Smartphone- oder Kompakt- oder Spiegelreflexkameras gibt es viele. Die Modellvielfalt lässt dem Kunden die Wahl, und so wird sich zeigen, was sich am Ende durchsetzt.


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