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Infos zur Touristensteuer

Der Tourist ist derjenige, der die Gebühr als Aufschlag für die Unterkunft oder den Flug bezahlt. Quelle:SplitShire Der Tourismus ist für viele Städte ein wichtiger Wirtschaftszweig. Ob lokale Restaurants, Hotels, Casinos oder Geschäfte: Zahlreiche Gewerbetreibende profitieren von den Urlaubern. In einigen Städten und Ländern wird zudem eine Touristensteuer erhoben, um zusätzlich Geld in die Gemeindekassen zu bringen. Indirekt kommt sie oft den Urlaubern zugute, denn sie wird meist für die Entwicklungsprogramme der jeweiligen Stadt verwendet. Hier sind wichtige Infos rund um die Touristensteuer.

Was ist die Touristensteuer eigentlich?

Es handelt sich um eine geringe Gebühr, die die Gemeinde für Besucher erhebt. Wie hoch sie ist, hängt von der Stadt oder dem jeweiligen Land ab. Zudem verändert sich die Höhe stetig, weswegen verbindliche Werte bei der Reisebuchung zu erfragen sind. Für gewöhnlich setzen die Gemeinden die Touristensteuer für die Instandhaltung von Gebäuden, touristischen Aktivitäten sowie für Modernisierungsmaßnahmen von Sehenswürdigkeiten und Vergleichbarem ein.

Wie hoch ist die Steuer?

Wie bereits erwähnt, gibt es keinen pauschalen Betrag. Es sind für gewöhnlich Prozentwerte, die auf den Unterkunftspreis aufgeschlagen werden. Kurzum: Je teurer die Unterkunft, desto höher der absolute Wert der Steuer. Doch Urlauber müssen sich keine Sorgen machen, denn normalerweise beträgt der Betrag nicht mehr als ein paar Euro pro Tag. Abgesehen davon kann es sein, dass auf den Unterkunftspreis nicht nur eine Touristensteuer erhoben wird, sondern auch noch die Mehrwertsteuer. Die Kurtaxe dient dem Schutz des Erbes von Großstädten wie Paris. Quelle:Free-Photos

Wer zahlt die Touristensteuer?

In der Regel zahlt jeder Tourist diese Steuer. Je nach Land oder Stadt gibt es allerdings Ausnahmeregelungen, die besagen, dass bestimmte Personengruppen keine Steuer bezahlen müssen. Oft gehören dazu Schulen und Kinder im Allgemeinen sowie Behinderte und ihre Begleitperson. Gleiches kann für Patienten und ihr Pflegepersonal zählen, wenn die Unterbringung in Gesundheitseinrichtungen erfolgt. Eine Touristensteuer auf den Übernachtungspreis entfällt zudem häufig in Jugendherbergen. Angehörige der Armee, Reiseleiter, Busfahrer und Gemeindemitarbeiter müssen diesen steuerlichen Beitrag oft ebenfalls nicht leisten. Um sich von der Steuer befreien zu lassen, muss der Betreffende eine Bescheinigung ausfüllen. Diese beweist, dass ihm eine Touristensteuerbefreiung zusteht.

Wie zahle ich die besondere Steuer?

Die Touristensteuer ist im Buchungspreis nicht enthalten, da sie für die Gemeinde und nicht fürs Hotel ist. Urlauber sollten dies im Hinterkopf haben, wenn sie ihr Reisebudget planen. Gezahlt wird die Steuer für gewöhnlich beim Check-out im Hotel. Das Hotel leitet sie an die Gemeinde weiter.

Beliebte Urlaubsdestinationen mit Touristensteuer

Italien Kulturschätze der Antike, Mode, Kulinarik und ein herrliches Klima: Italien hat viel zu bieten und lockt mit seinem Dolce Vita Millionen von Urlauber jährlich an. Seit 2011 gibt es wieder die sogenannte Tassa di soggiorno. Wie hoch sie ist, hängt von der Stadt und der Qualität der Unterkunft ab. In Rom kann sie bei zehn Euro liegen. Dies scheint derzeit der Höchstpreis zu sein. Meist bewegt sie sich zwischen fünf und sieben Euro. Frankreich Es ist das Land der feinen Küche und der feinen Mode. Seine Hauptstadt ist eine der meistbesuchten Metropolen der Welt überhaupt, denn sie ist ein Symbol für Kunst und Romantik. Touristen kommen gern nach Frankreich, um dieses herrliche Land zu genießen. Das erfordert einige Maßnahmen der Gemeinde, die diese unter anderem mithilfe der Touristensteuer Taxe de Sejour finanziert. Im Durchschnitt kann ein Urlauber mit einer Steuer von vier Euro pro Person rechnen. Paris nimmt noch eine gesonderte Steuer von zehn Prozent. Spanien Das südeuropäische Land lockt mit Sonnenschein, Stränden und jeder Menge Kultur. Wer in Katalonien seine Ferien verbringt, bezahlt eine niedrige Gebühr von etwa 2,25 Euro pro Person und Nacht für die ersten sieben Übernachtungen. Auf den beliebten Balearen fällt eine Steuer von bis zu vier Euro pro Nacht an. Bei einer Übernachtung im Hostel zahlt der Gast nur einen Euro pro Tag.
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