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Smarte Ringe

Technologie passt sogar in Ringe Quelle: Butterfly London Hochwertige technische Komponenten werden immer kleiner – das zeigt sich vor allem an Produkten wie Mobiltelefonen und Tablet-Computern. Die geringe Größe von Prozessoren, Sensoren und anderen Bauteilen macht es sogar möglich, sie in Kleidungsstücke oder Accessoires einzubauen. Diese sogenannten Wearables können dann Körperfunktionen wie den Puls oder den Blutdruck messen, ohne dass es der Träger bemerkt oder sich darum kümmern muss. Bestes Beispiel für ein solches Gerät ist die Smartwatch, die immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Mit ihr kann man etwa seinen Puls im Blick behalten, wenn es im Online Casino heiß hergeht. Einige Firmen haben ein noch bequemer zu tragendes Accessoire mit praktischen Funktionen entwickelt: den Smart Ring.

Der Pionier Ringly

Das Unternehmen Ringly fing im Juni 2013 damit an, smarte Ringe zu verkaufen. Damit war es ein Vorreiter auf diesem Gebiet und sorgte mit seinen ansehnlichen und praktischen Produkten für ein großes Medienecho. Diese können sich mit mehr als 200 Apps auf dem Smartphone verbinden und geben ein Signal von sich, wenn der Besitzer beispielsweise eine E-Mail erhalten oder einen Termin vor sich hat. Außerdem registriert der Ring, wie viele Schritte sein Träger macht. Im Januar 2018 kündigte Ringly allerdings an, dass das Unternehmen seine Tätigkeit einstellt – ohne Angabe von Gründen. Die Produkte waren weiterhin im Onlineshop zu haben, ihre technische Unterstützung wurde jedoch nicht mehr fortgeführt. Smart Rings verbinden sich mit dem Smartphone Quelle: HardwareZone

Weitere Anbieter

Inzwischen gibt es weitere Firmen, die Smart Rings anbieten. Zu ihnen zählt etwa Oura, dessen aktuelle Kollektion sogar einen Red Dot Award für das beste Produktdesign gewonnen hat. Auch die Ringe von Oura zeichnen die Aktivitäten ihres Trägers auf und übertragen die Daten an das Smartphone. Einen Schritt weiter geht das indische Unternehmen Smarty Ring mit seinem Schmuckstück. Dieses verfügt über ein LED-Display, das Nachrichten anzeigen kann. Zudem gibt es auf dem Ring verschiedene Buttons, die es ermöglichen, das Smartphone zu steuern. So kann man etwa Anrufe entgegennehmen, die Musik steuern oder die Kamera auslösen. Im ungenutzten Zustand zeigt der Ring die Uhrzeit an und ist dadurch nicht nur ansehnlich, sondern auch überaus praktisch.

Alles in einem – ein Ring trainiert das Einschlafen

Im Jahr 2007 führten Wissenschaftler der australischen Flinders University eine Studie durch, in der sie dem Phänomen der Schlaflosigkeit auf den Grund gehen wollten. Sie stellten unter anderem fest, dass es möglich ist, den Körper aufs Einschlafen zu trainieren. Diese Erkenntnisse nutzte das australische Start-up-Unternehmen Thim dafür, einen gleichnamigen Ring zu entwickeln. Diesen nutzt man dafür, das Einschlafen zu trainieren. Der smarte Ring erkennt, wenn der Träger in die Schlafphase übergeht, und weckt ihn nach drei Minuten wieder. Dies geschieht durch Vibrieren. Anschließend soll der Träger erneut einschlafen, und wieder wird er nach drei Minuten vom Ring geweckt. Auf diese Weise wird der Körper daran gewöhnt, schneller wieder einzuschlafen. Der Studie der Flinders University zufolge können Menschen, deren Schlafverhalten derart trainiert wurde, 30 Minuten früher einschlafen und haben insgesamt fast 70 Minuten mehr Schlaf pro Nacht. Thim kann auch dafür sorgen, dass man einen gesunden und erfrischenden Kurzschlaf hält. Dieser sollte idealerweise zehn Minuten dauern, und da der Ring erkennt, wann genau man eingeschlafen ist, hält er diesen Zeitrahmen exakt ein. Sämtliche Daten wie Schlafdauer und Wachphasen werden aufgezeichnet und per Bluetooth ans Smartphone geschickt.


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