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Die Premier League startet im Online-Casino

Liverpool FC LogoQuelle: 1000logos.net

Die gute Nachricht vorneweg: Die Premier League meldet sich zurück und es ist nicht schwer, sich die Erleichterung vorzustellen, die durch die Büros der Online-Casinos der Welt gefegt sein muss, als die Rückkehr angekündigt wurde. Auch die Fans sind außer sich vor Freude.

Fußball, der Lieblingssport diesseits und jenseits des Kanals, musste leider eine mehrmonatige Zwangspause einlegen. Das war bitter für die Fans, bitter für die Online-Casinos und bitter für die Fußballer und alle Menschen deren Job am Fußball hängt. Man mag es kaum glauben, aber es sind nicht nur die knapp zwei Dutzend Kicker und deren Trainer die die Vereine bilden, sondern viele tausende von Menschen die im Hintergrund agieren. All diese Menschen mussten zusammen mit den Spielern in die Zwangspause, die bei uns nach zwei Monaten zu Ende gegangen ist und in anderen Ländern bald zu Ende gehen wird.

Die Bundesliga war die erste Liga die den Betrieb aufgenommen hat. Weitere Ligen, wie die Premier League werden folgen. Voraussetzung für die Inbetriebnahme ist ein strenges Gesundheits- und Sicherheitskonzept. Die Bundesliga hat früh erkannt worum es ging und wie eine Rückkehr auszusehen hat und ebnete den Weg für eine Wiederaufnahme der Spiele und somit zum zu Ende bringen der Saison.

Die Premier League schielte die ganze Zeit über gespannt überm Kanal und verfolgte was die Funktionäre der Bundesliga machten und meldet sich jetzt mit einem ähnlichen Konzept aus der bald dreimonatigen Zwangspause zurück.

Hier wie dort geht es um die Meisterschaft, Jobs und viel Geld, aber auch viel Spaß, denn ein Leben ohne Fußball ist vielen Zeitgenossen zu fad. Das merkt man schon in der Sommer- und Winterpause, wenn die Clubs in Urlaub sind und nicht gespielt wird. Es fehlt halt was. Wenn die Ligen nicht langsam wieder anfangen zu spielen, laufen die Clubs Gefahr pleite zu gehen, was vielen Menschen den Job und die Existenz kosten würde.

Nun, die Bundesliga hat es vorgemacht und jetzt ist die englische Premier League als nächste dran. Am 17. Juni gibt es den heiß herbeigesehnten Restart. Was uns erwartet und wie es funktionieren soll, lesen Sie hier.

Die Jagd nach dem Pokal geht weiter

Die Wiederaufnahme der Premier League stand lange Zeit im Gespräch, aber durch die Krise stand es irgendwie in den Sternen, wann und wie sie stattfinden würde. Nachdem es in Deutschland hervorragend geklappt hat, setzten sich auch die Engländer vor ihre Webcams und Telefone und redeten bis die Drähte glühten. Ein Gesundheits- und Sicherheitskonzept wurde erstellt, was fehlte war das Datum des ersten Anpfiffs. Es fielen mehrere Daten auf dem Tisch, nach früher, mal später, bis man sich schließlich auf dem 17. Juni geeinigt hat. Die Premier League ist somit die zweite Liga die ihren Betrieb aufnimmt. In den Startlöchern stehen auch die italienische und die spanische Liga, aber in beiden Ländern ist es noch nicht sicher, wann es losgehen wird.

Die Premier League ist auch aus deutscher Sicht sehr interessant, denn Jürgen Klopp, der Trainer des Jahres und heißer Aspirant auf den Posten des Bundestrainers, steht kurz davor Meister zu werden.

Die Reds könnten Meister werden

Was bei uns die Meisterschale, ist den Engländern der Pokal. Dieses Jahr könnte die Sensation endlich klappen, denn mit Jürgen Klopp, dem Wunderknaben unter den Trainern, könnte der Pokal zum ersten Mal nach dreißig (30!) Jahren nach Liverpool gehen. Die Reds stehen schon auf Platz 1 der Tabelle mit 25 Punkten Vorsprung auf Manchester City. Theoretisch könnten Klopp und seine Mannen mit zwei Siegen vorzeitig Meister werden, es gibt aber auch die Möglichkeit mit nur einen Sieg Meister zu werden, allerdings muss Manchester City das Spiel gegen den FC Arsenal vergeigen und Liverpool muss gegen Everton gewinnen. Falls das passiert, ist die Sensation zum ersten Mal nach 1990 perfekt. Der Pokal wandert somit in den englischen Nordwesten und Klopp kann sich ein Denkmal setzen.

Jürgen KloppQuelle: telegraph.co.uk

Wie viele Spieltage sind es noch?

Jedes der 20 Teams hatte bis zur Zwangspause Mitte März entweder 28 oder 29 der 38 Spiele vom diesjährigen Spielplan absolviert, was bedeutet, dass die Saison noch etwa ein Viertel des Weges zurücklegen muss. Es gibt jedoch keine Playoffs, um den Ligameister zu ermitteln, so dass bei den verbleibenden Spielen viel auf dem Spielplan steht. Wie weiter oben beschrieben, kann der Meister ziemlich bald ermittelt werden. Nicht nur an der Spitze der Liga ist es interessant, auch im Keller tut sich einiges und die Clubs auf den untersten Plätzen werden alles tun, um nicht absteigen zu müssen.

Wie geht es mit dem Abstiegskampf weiter?

Jedes Jahr gibt es drei Premier League-Teams, die in die zweite Liga absteigen und durch drei Teams aus dieser Liga ersetzt werden. Der Tabellenletzte Norwich City liegt mit insgesamt 21 Punkten, vier Punkte hinter allen anderen und sechs Punkte davon entfernt die Abstiegszone zu verlassen. Direkt über Norwich City schaut es ziemlich voll aus, denn es sind fünf Mannschaften, die sehr nah beieinander liegen. Brighton führt diese Fünfergruppe mit 29 Punkten und liegt auf Platz 15. Direkt dahinter befinden sich Westham United auf Platz 16, Watford auf Platz 17 und Bournemouth auf Platz 18. Alle drei haben 27 Punkte, aber unterschiedliche Tordifferenz. Auf Platz 19 befindet sich Aston Villa mit 25 Punkten. Somit tut sich am unteren Ende der Tabelle sehr viel und es bleibt spannend bis zum bitteren Schluss.

Was steht noch auf dem Spiel?

Obwohl sich die Dinge in Bezug auf die Art und Weise, wie Champions-League-Teams entschieden werden, ändern könnten und vielleicht sogar wahrscheinlich ändern werden, qualifizieren sich derzeit die fünf besten Teams in England. Liverpool hat sein Platz bereits gesichert, während Manchester City (57 Punkte) und Leicester City (53 Punkte) einigermaßen sicher scheinen. Chelsea (48 Punkte) und Manchester United (45 Punkte) belegen derzeit die letzten beiden Plätze, aber sechs Mannschaften liegen sechs Punkte hinter der Nummer 5 zurück. An der Spitze liegen Wolverhampton und Sheffield United (jeweils 43 Punkte). Die anderen Mannschaften sind Tottenham (41 Punkte), Arsenal (40 Punkte), Burnley (39 Punkte) und Crystal Palace (auch 39 Punkte).

Wann werden die Spiele angepfiffen?

Für die verbleibenden 92 Spiele werden neue gestaffelte Anstoßzeiten verwendet. Die Freitagsspiele beginnen um 20.00 Uhr, während die Samstagspartien an verschiedenen Uhrzeiten stattfinden werden. Die erste Partie beginnt um 12:30 Uhr und die nächsten um 15:00 Uhr, 17:30 Uhr und 20:00 Uhr. Die Sonntagsspiele werden um 12:00 Uhr, 14:00 Uhr, 16:30 Uhr und 19:00 Uhr angepfiffen, die Montagsspiele beginnen um 20:00 Uhr. Die Spiele zur Wochenmitte hin, am Dienstag und Mittwoch beginnen entweder um 18:00 Uhr oder 20:00 Uhr.

Werden alle Spiele im Fernsehen übertragen werden?

Ja! Und das ist neu. Alle 92 Spiele werden von den Partnern der Premier League - Sky Sports, BT Sport, BBC Sport und Amazon Prime - live übertragen. Normalerweise werden nur wenige Spiele im Fernsehen gezeigt.

Sky wird die Mehrzahl der Spiele - insgesamt 64 - zeigen, wobei 25 der Spiele frei empfangbar sein werden, darunter Everton gegen Liverpool am ersten vollen Wochenende nach der Zwangspause.

BT Sport wird 20 der Spiele live auf der eigenen Plattform zeigen.

Die BBC wird neben den üblichen Highlight-Programmen zum Spiel des Tages vier Live-Spiele zeigen - zum ersten Mal seit der Gründung des Wettbewerbs im Jahr 1992 wird der Sender den Fußball der Premier League live übertragen. Auch Amazon Prime wird vier Live-Spiele zeigen.

Könnte die Premier League-Saison immer noch ausfallen?

Das sieht nach dem derzeitigen Stand der Dinge höchst unwahrscheinlich aus. Es wurde ein Gesundheits- und Sicherheitskonzept entwickelt, das helfen soll, die Saison zu Ende bringen zu können. Es werden keine Fans im Stadion sein, außer den Spielern und Trainern, werden sich so wenig Menschen wie möglich und nötig im Stadion befinden, die Spieler werden regelmäßig getestet und die Polizei wird dafür sorgen, dass die Fans nicht zum Stadion kommen.


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